Steifer Nacken was tun?

Ein steifer Nacken, ein häufiges Problem. Etwa die Hälfte aller Erwachsenen hat wenigstens einmal damit zu tun: Ein steifer Nacken verursacht Schmerzen und Unbehagen. Häufig treten gleichzeitig auch Kopfschmerzen auf. Auch Sie sind wahrscheinlich davon betroffen. Lesen Sie hier, wie die Schmerzen entstehen, was Sie dagegen tun können und wie Sie weiteren Schmerzen und Versteifungen vorbeugen können.

Steifer Nacken  Ursachen

Am häufigsten tritt ein steifer Nacken auf, wenn Ihre Muskeln überbelastet sind. Insbesondere falsche Körperhaltung trägt dazu bei, dass die Nackenmuskulatur auf Dauer mehr leisten muss, als sie kann. Mit der Zeit verkürzen und verhärten sich Ihre Muskeln, was ziehenden und Druckschmerz verursacht. Im Verhältnis zu Überlastung der Muskulatur sind Ursachen wie zum Beispiel Rheuma eher selten.

Das hilft bei einem Steifen Nacken

Ihr steifer Nacken und die damit verbundenen Schmerzen verschwinden oft schon nach wenigen Tagen von selbst, wenn sie durch Verspannung und Überbelastung verursacht werden. Wenn Sie nicht einfach abwarten wollen, können Sie einfache Schmerzmittel nehmen oder gegen die Verhärtungen mit Wärme- oder Kältepacks vorgehen. Wenn die Schmerzen stärker sind, sollten Sie in jedem Fall Ihren Arzt konsultieren. Das können Sie natürlich auch bei “schwächeren” Schmerzen tun. Denn die Diagnose durch den Arzt ist immer sicherer. Schließlich kann ein steifer Nacken auch durch Verletzungen oder Ähnliches verursacht werden.

Der Hausarzt kann Ihnen beispielsweise bei Bedarf entzündungshemmende Medikamente verschreiben oder Sie an andere Ärzte (im Falle einer anderen Ursache als Verspannung) oder einen Physiotherapeuten überweisen. Dieser kann Ihre verspannten Muskeln lockern und Ihnen kleine Übungen zeigen, mit denen die Muskeln wieder gedehnt werden können. Einige Übungen können Sie auch leicht in den Alltag integrieren, zum Beispiel in der Mittagspause.

Gegen einen Steifen Nacken Vorbeugen

Um Verspannungen und Überbelastungen vorzubeugen, sollten Sie darauf achten, dass Sie sich eine schonende Körperhaltung angewöhnen. Ein Physiotherapeuth kann Sie hier beraten und Ihnen zeigen, worauf Sie verstärkt achten müssen. Richten Sie auch Ihren Arbeitsplatz entsprechend ein. Wenn Sie beispielsweise viel am Computer arbeiten, sollten Sie darauf achten, dass die obere Kante des Monitors leicht unterhalb der Augenhöhe liegt. Der Bildschirm sollte aber auch nicht zu tief stehen, weil Sie dann den Kopf senken müssen und dies die Nackenmuskulatur wieder stark belastet. Sie sollten außerdem darauf achten, dass Sie immer gerade sitzen.

Wenn Sie hingegen handwerklich tätig sind – zum Beispiel als Maler – und viel sogenannte Überkopfarbeiten durchführen, also Arbeiten, bei denen Sie den Kopf zurück in den Nacken legen müssen, machen Sie regelmäßige ausreichende Pausen, um Ihre Muskulatur nicht übermäßig zu strapazieren. Sie sollten auch kontinuierlich die Muskeln im Nacken trainieren und Übungen machen, die die Muskeln dehnen. Diese Übungen können Sie auch mit der Zeit intensivieren. Fragen Sie auch hierzu Ihren Physiotherapeuthen; dieser kann Sie beraten und Ihnen Übungen zeigen, die genau auf Sie zugeschnitten sind. So stärken Sie Ihren Nacken und vermeiden, dass schnell Überbelastungen eintreten und beugen einem häufigen oder vermehrten Auftreten von Verspannungen und Schmerzen vor.

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